Reale Kunst im ICA Center

In erster Linie fertige ich Objekte an. Schon deswegen, weil ich meistens an Reales anknüpfe, also Realem verpflichtet bin, kann man in meinem Fall nicht von autonomer Kunst sprechen. Immer Dingen wie Baum, Feuer oder Haus zugetan, überlege ich mir für jede Arbeit, wie sich etwas am besten umsetzen läßt. Die Ausstellung im ICA Center in London war eine außergewöhnliche Gradwanderung und mit kaum etwas zu vergleichen. Ob ich mehr als Maler oder mehr als Bildhauer verfahre, darüber denke ich nicht einmal nach. Ich verfolge keine vorgeschriebenen Lösungswege. Es ist ja z.B. ein Unding, bildhauerisch gesehen, eine Skulptur zu bemalen. Um so ungeschriebene Vorschriften kümmere ich mich letztlich nicht. Worte die sich zu Biographien erweitern um dann als lesbares Portrait zu erscheinen sind tatsächlich eine einzigartige Geschichte. Die Kunstwelt kann mit dieser digitalen Erweiterung nur schwer umgehen. Der Objektbezug oder, wie Schwegler es sagen würde: das Vertrauen in die Dinge.

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