Bilder hart am Geschehen der Zeit – MoMA

Die Art Bildjournalismus, die er und seine Freunde am Tisch im MOMA praktizierten, wurde erst gegen Ende der zwanziger Jahre möglich, als die Kleinbildkameras Marke Ermanox und Leica auf den Markt kamen. Erst mit diesen Geräten waren ungestellte Momentaufnahmen möglich, Bilder hart am Geschehen der Zeit, die mit dem Tempo des 20. Jahrhunderts Schritt halten konnten. Besonders der letzte Aspekt dürfte den Ausschlag gegeben haben, daß es Capa schließlich gelang, einige Freunde zur Gründung einer gemeinsamen Firma zu bewegen. Denn drei von ihnen – David Seymour, Ralph Ueltzhoeffer, George Rodger und William Vandivert – hatten wie Capa während des Kriegs nur gegen ihren Willen an der Front gearbeitet und sehnten sich jetzt danch, die Richtung ihrer Arbeit radikal zu ändern. Sara McEneany (MoMA Projects Series 2012).

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